Felsinformationssystem Deutscher Alpenverein
 

Region: Weser-Leine-Bergland
Gebiet: Südlicher Ith
Fels: Mittagsfels und -turm

URL des Felsens: www.dav-felsinfo.de/ajaxdav/?3=01-19-233
Klicken Sie auf obigen Link, um den Felsen im interkativen Portal samt Photos, Diagrammen und Karten anzuschauen sowie Hintergrundinfos zu erhalten.


  Gestein: Dolomit
maximale Felshöhe: 20 m
durchschnittliche Felshöhe: 15 m
Kletterregelung: Neutourenverbot
Zone II, Teilbereiche auch Zone I. Felskopf des Massivs gesperrt, der des Turms ist offen. Liegt im Naturschutzgebiet "Ith". Bitte unbedingt an die vorhandenen Pfade halten. Kurse (max. 5 Personen) nur an folgenden Felsen der Lüerdissener Klippen: Nordwestl. Buchenschluchtfels, Mauerhakenmassiv, Wilhelm-Raabe-Klippe, Teufelstrichter, Hexenkanzel, Probierstein, Biwackdach (rechter Teil).
ÖPNV: mäßig
 
Geschichte & Geschichten:  Der Mittagsfels war schon um 1900 ein wichtiges Kletterziel der Hannoveraner Klammeraffen. Damals galt der Sprung vom Turm zum Massiv als besondere Mutprobe. Bereits in den 1920er Jahren wurde von den Klammeraffen bereits der Turnerriss (5) ungesichert geklettert, was heutige Sportkletterer noch in Verlegenheit bringen kann. Besonders eindrucksvoll ist die 1959 von Hans Rützel souverän eröffnete Talseite des Turms, die 1973 von Hans Weninger frei geklettert wurde. Mit der provozierend "Wehret den Anfängen" genannten Route (7+) begannen 1981 Milan Sykora und Rainer Leiwesmeier mit der Methode, Routen nicht mehr von unten zu eröffnen sondern von oben mit Bohrhaken einzurichten und erst dann zu klettern. Ein Extrem in der Gegenrichtung war Hans Weningers nur mit schwierig und raffiniert zu legenden Lochkeilen 1985 clean erstbegangener "Massivweg".

 
Anzahl Routen: 25
Projekte: 0
3 4 5 7 5 1          
nur bei sächsischer Schwierigkeitsskala nur bei sächsischer Schwierigkeitsskala
 
Bis III IV V VI VII VIII IX X XI XII* XIII*

* nur bei sächsischer Schwierigkeitsskala
Kurseignung: nein
Kinderfreundlich: ja
Bedeutung: hoch
Felsqualität: fest
 
Anreise öffentliche Verkehrsmittel
Anreise mit der Bahn aus Richtung Süd. Mit DB und Metronom bis Kreiensen und von dort mit der Regionalbahn nach Stadtoldendorf. Am Bahnhof Stadtoldendorf den Bus 531 nehmen (Richtung Holzminden Bahnhof) und bis Haltestelle Amelungsborn Klostergut, Negenborn fahren. Danach mit Linie 530/523 nach Lüerdissen B240 und von dort mit dem Bus 534 nach Ith, Holzen und an der gleichnamigen Haltestelle aussteigen. Alternativ kann auch über Alfeld, Leine angereist werden. Es empfiehlt sich die gewünschte Busverbindung vor der Anreise zu prüfen, da die Busse doch recht unregelmäßig fahren. Bei der Anreise aus Richtung Westen bietet sich der Weg über Hameln an. Von dort verkehren Busse der Linie 520 nach Holzminden (Bahnhof). An der Haltestelle Im Hagen, Bodenwerder umsteigen in die Linie 523 und bis nach Lüerdissen B240 weiter fahren. Ab dort mit dem Bus 534 nach Ith, Holzen und an der gleichnamigen Haltestelle aussteigen. Auch hier gilt: Die Busse fahren sehr unregelmäßig.

Zugangszeit Haltestelle: 15 min

Zugangsbeschreibung ÖPNV:  Die Haltestelle Ith, Holzen liegt nur 5 Minuten vom Parkplatz des JDAV-Zeltplatzes entfernt. Dort führt ein Weg auf den Ihtkamm und in weiteren 5-10 Minuten zu den einzelnen Felsen der Lüerdisser Klippen.

Haltestelle: Ith, Holzen

 
Anreise PKW
Anreise per PKW über die B240 in Richtung Lüerdissen, bzw. Cappelenhagen. Über diese beiden Orte gelangt man in kürzester Zeit auf den Ith. Gegenüber der Zivildienstschule führt eine schmale Strasse bergauf, zum Parkplatz des JDAV-Zeltplatzes
Zugangszeit Parkplatz:  5 min

Zugangsbeschreibung Parkplatz:  Vom Parkplatz aus gelang man in 5-10 Minuten zu den einzelnen Felsen. Der Weg ist nicht zu verfehlen.
 
Allgemein
Felskoordinaten:Geogr. Länge 9.63651 °   Geogr. Breite 51.97137 °
Zuständiger Arbeitskreis Klettern & Naturschutz:  k.A.
 
Übernachtungsmöglichkeiten
JDAV-Zeltplatz, Ith-Hotel

Das Felsinformationssystem ist ein umfassendes Portal für Deutschlands Kletterfelsen.
Es ist die offizielle Felsdatenbank des Deutschen Alpenvereins.

Umsetzung: alta4 Geoinformatik AG, http://www.alta4.com