Felsinformationssystem Deutscher Alpenverein
 

Region: Weser-Leine-Bergland
Gebiet: Südlicher Ith
Fels: Drachenwand

URL des Felsens: www.dav-felsinfo.de/ajaxdav/?3=01-19-270
Klicken Sie auf obigen Link, um den Felsen im interkativen Portal samt Photos, Diagrammen und Karten anzuschauen sowie Hintergrundinfos zu erhalten.


  Gestein: Dolomit
maximale Felshöhe: 25 m
durchschnittliche Felshöhe: 20 m
Kletterregelung: Neutourenverbot, keine Kletterkurse
Zone II, Teilbereiche auch Zone I. Felskopf gesperrt. Liegt im Naturschutzgebiet "Ith". Bitte unbedingt an die vorhandenen Pfade halten. Kurse (max. 5 Personen) nur an folgenden Felsen der Holzener Klippen: Parkplatzwand, Trollwaldwand, Obliwand, Sinterwand und Baumschulenwand.
ÖPNV: schlecht
 
Geschichte & Geschichten:  Die Drachenwand ist eins der Schmuckstücke des südlichen Ith. Die erste Begehung des Drachentöter wurde Pfingsten 1965 (ebenso wie Segelflieger 1967 von Eggert Keller) von R. Goedeke und Eva Schuster, zwar als Techno, aber von unten in einem Zuge on sight und nur unter Verwendung von geschlagenen normalen Haken eröffnet. Erstmals frei geklettert wurde der Drachentöter - noch nur mit den alten Schlaghaken gesichert - von H.C. Langowski 1980 und 1981 Segelflieger von Martin Speis. Bei den anderen Routen der Südwestwand, die heute auch alle Klassiker bis zum 10. Grad sind, wurden dagegen Bohrhaken eingesetzt, in der Via Ferrata auch von unten (!), bei den anderen gleich vorweg von oben installiert. Alle diese Routen sind lang, abwechslungreich und von einem Dach gekrönt, dessen zirka 30cm große Bewohner eine Schwäche für rote Zipfelmützen haben. Die Rede ist von einem Gartenzwerg, der es sich im oberen Wandteil gemütlich gemacht hat. Die Frage ist nur, was möchte er damit erreichen? Mehr Rechte für die Gartenzwerge? Wer es heraus finden möchte, muss ihn wohl dort oben besuchen - es lohnt sich. Der im rechten Wandteil gelegene Schulterweg war zuerst ein mit Bohrhaken versehenes Wandl für Sturz und Sicherungsübungen, das dann mit zusätzlichen Haken bestückt und schließlich nach vielen Versuchen 1981 von Milan Sykora als erste Route des 9. Grades in Norddeutschland frei geklettert wurde.

 
Anzahl Routen: 27
Projekte: 0
1 1 4 2 8 4 5 2      
nur bei sächsischer Schwierigkeitsskala nur bei sächsischer Schwierigkeitsskala
 
Bis III IV V VI VII VIII IX X XI XII* XIII*

* nur bei sächsischer Schwierigkeitsskala
Kurseignung: nein
Kinderfreundlich: ja
Bedeutung: sehr hoch
Felsqualität: fest
 
Anreise öffentliche Verkehrsmittel
Anreise aus Richtung Hannover, Göttingen und von Osten her am besten über Alfeld (Leine), z.B. mit den Metronom-Zügen. Vom Bahnhof Alfeld fahren Busse der Linie 2515 über Delligsen nach Grünenplan. In Grünenplan umsteigen und den Bus 530 in Richtung Holzminden Bahnhof nehmen. An der Haltestelle "Holzen Post" aussteigen, denn ab hier geht es zu Fuss weiter.

Zugangszeit Haltestelle: 25 min

Zugangsbeschreibung ÖPNV:  Von der Bushaltestelle in Holzen geht es zirka 500 Meter bergauf und in nordöstlicher Richtung auf den Waldrand zu. Dort findet sich ein Parkplatz mit Wanderkarte der Region. Folgt man dem verlauf des Parkplatzes, geht nach kurzem ein Weg nach links in den Wald. An dieser Stelle sieht man schon Felsmassive, die z.T. erschlossen, jedoch nicht in Kletterführern vermerkt sind. Diesem Weg gilt es jetzt bis zu den jeweiligen Felsen der Holzener Klippen zu folgen (außer Hahnenklippen).

Haltestelle: Holzen Post

 
Anreise PKW
Anreise mit dem Auto über Holzminden, Bad Gandersheim, Alfeld und Hameln in Richtung Eschershausen. Unweit nordöstlich von Eschershausen liegt der beschauliche Ort Holzen. Dort wo die Hauptstrasse einen Knick macht sollte man sie verlassen und Kurs auf den Ithkamm nehmen, um schon kurz darauf den Parkplatz oberhalb des Ortes zu erreichen.
Zugangszeit Parkplatz:  15 min

Zugangsbeschreibung Parkplatz:  Dem Verlauf des Parkplatzes folgen bis zu einem Weg, der zur Linken in den Wald führt. Diesem folgt man, vorbei an mancherlei Wand, bis man beim gewünschten Felsen angekommen ist.
 
Allgemein
Felskoordinaten:Geogr. Länge 9.6673448 °   Geogr. Breite 51.942395 °
Zuständiger Arbeitskreis Klettern & Naturschutz:  k.A.
 
Übernachtungsmöglichkeiten
JDAV-Zeltplatz Lüerdissen: http://www.jdav-nord.de/

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Umsetzung: alta4 Geoinformatik AG, http://www.alta4.com