Elbsandsteingebirge
Rathener Gebiet
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| Rathener Gebiet |
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Foto: Kleine Gans im Rathener Gebiet Der Sandstein ist fein strukturiert und bietet dadurch vielfältigste Möglichkeiten der Wandkletterei, vor allem auch in den mittleren Schwierigkeitsgraden. Allerdings ist das Gestein auch meist weich und brüchig. Hier muß nach Nässeperioden die Zeit zum durchgreifenden Abtrocknen besonders beachtet werden. Aber auch bei trockenem Fels will der Fels schonend behandelt und nicht unsensibel zertrampelt werden. Bedingt durch die verkehrsgünstige Lage begann das Klettern im Rathener Gebiet schon sehr früh. Erinnert sei hier an die erste Besteigung des Mönchsteins ohne künstliche Hilfsmittel durch Otto Ufer und Gefährten im Jahr 1874. Zwar war die Zeit der "technischen" Kletterei im Elbsandstein und auch in Rathen damit noch lange nicht vorbei, erinnert sei an die künstlichen Besteigungen von Vorderer Gans und Lokomotive-Domgipfel durch F. Hartmann und R. Kappmeier. Einen bedeutsamen Schritt stellte die erste sportlich einwandfreie Besteigung der Lok-Esse durch Albert Kunze im Jahre 1903 dar. Sie war auch der erste Schritt aus den bis dahin bevorzugten Kaminen und Rissen hinaus auf die freie Wand. Auch ein weiterer Markstein zur Vervollkommnung der schweren Wandkletterei wurde in Rathen gesetzt mit der Durchsteigung der Südostwand am Vexierturm durch Eduard Weinert und Gefährten im Jahre 1912, welche heute nach ihrem Erstbegeher benannt ist. Und Bernd Arnold eröffnete mit der Wand im Morgenlicht (IXc) im Jahr 1977 und der Schallmauer (Xa) 1982 gleich zwei neue Schwierigkeitsgrade im Elbsandstein. Im Wehlgrund befindet sich die Felsenbühne Rathen. Während der Vorstellungen ist an den vom Zuschauerraum einsehbaren Felsen (z.B. Wehltürme) das Klettern nicht gestattet, auch soll die Kletterei dort spätestens eine Stunde vor Beginn der Vorstellungen beendet werden. Die Felsen im Hinteren Wehlgrund sind in dieser Zeit nur auf dem Pfad südlich der Gansfelsen zugänglich. Quellen: Kletterführer "Sächsische Schweiz" von Dietmar Heinicke (1999-2002) und "Klettern im Elbsandstein" von Frank Richter (1992). p> |
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