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Brandgebiet

Das Brandgebiet umfaßt das Felsrevier südlich der Stadt Hohnstein zwischen Polenz- und Sebnitztal. Im Nordosten wird das Gebiet von der Lausitzer Überschiebung begrenzt.
Der Sandstein des Gebietes ist feinkörnig und relativ wenig gegliedert, er bietet damit vergleichsweise wenig leichte und mittelschwere Kletterei. Die Festigkeit nimmt von der Lausitzer Überschiebung nach Südwesten stark ab. Während beispielsweise an den Halben äußerst fester und verkieselter Fels vorherrscht, ist das Gestein im Süden des Gebietes vielfach brüchig und sandig.
Die Gipfel stehen zumeist dicht an den Massiven im Wald und trocknen eher langsam ab.
Namensgebend für das Gebiet ist der Felsriegel des Brand, welcher eine hervorragende Rundsicht über die Sächsische Schweiz bietet und schon früh touristisch erschlossen war.
Alle Gipfel außer dem Bahnhofswächter befinden sich im Nationalpark Sächsische Schweiz, mit Ausnahme von Osterspitze und Schinderkopf auch in dessen Kernzone. Das Wegegebot und das Verbot des Freiübernachtens sind unbedingt einzuhalten.

Quellen: Kletterführer "Sächsische Schweiz" von Dietmar Heinicke (1999-2002) und "Klettern im Elbsandstein" von Frank Richter (1992).

 
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