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Hinterhermsdorfer Gebiet

Das Hinterhermsdorfer Gebiet umfasst das weitläufige Waldrevier südlich des Ortes Hinterhermsdorf östlich der Linie Stimmersdorfer Weg - Hinterer Thorwaldweg - Oberer Hirschewaldweg. Im Süden und Osten wird das Gebiet durch die Grenze zu Böhmen, im Norden durch die Lausitzer Überschiebung begrenzt.
Die wenigen verstreut stehenden Klettergipfel meist geringer Höhe und Bedeutung bestehen aus allgemein griffarmem Sandstein mittlerer Festigkeit.
Die bedeutendste Felsgruppe ist die des Dreibrüdersteins unterhalb vom Königsplatz.
Vom Taubenstein bis zu den Rabensteinen zwängt sich die Kirnitzsch durch eine enge Klamm, welche aufgrund ihrer naturräumlichen Besonderheiten Anfang der 1980er Jahre zum Reservat erklärt wurde und heute einen Teil der Kernzone des Nationalparks Sächsische Schweiz bildet.
Wie überall in der Kernzone ist das Betreten nur auf markierten Wegen erlaubt.
Einen touristischen Anziehungspunkt und technisches Denkmal stellt die Obere Schleuse in der Kirnitzschklamm dar, wo schon seit 1879 vielbesuchte Kahnfahrten stattfinden.

Quellen: Kletterführer "Sächsische Schweiz" von Dietmar Heinicke (1999-2002) und "Klettern im Elbsandstein" von Frank Richter (1992).

 
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