Das Gebiet der Affensteine umfaßt das Felsrevier nördlich der Linie Schrammsteinweg-Zurückesteig-Reitsteig zwischen dem Hinterwinkel im Westen und dem Kleinen Winterberg im Osten. Es läßt sich noch einmal untergliedern in das Domgebiet im Westen, die Zentralen Affensteine zwischen Wilder Hölle und der Gruppe der Nonnenfelsen und die sog. Speichenhörner auf der Ostseite des Langen Horns bis hinüber zum Kleinen Winterberg.
Der Name Affensteine leitet sich von dem hier früher sehr häufig horstenden Uhu her, dem "Auf".
Die Klettergipfel verteilen sich auf zwei Stockwerke, welche durch die Felsterrasse der Oberen Affensteinpromenade voneinander abgegrenzt sind. Während die Gipfel unterhalb Wandhöhen bis zu achtzig Meter aufweisen und aus einem mittel- bis grobkörnigen Sandstein aufgebaut sind, erreichen die Gipfel oberhalb der Terrasse nur Wandhöhen bis zu vierzig Meter, auch ist hier der Sandstein häufig feinkörniger.
Allgemein herrscht im Gebiet relativ großbankiges, festes, teilweise auch stark verkieseltes Gestein vor. Durch die Schwefeldioxideinträge der vergangenen Jahrzehnte hat sich aber auch hier die Alaunverwitterung verstärkt und man findet vor allem im Bereich kleinbankiger Schichten, aber nicht nur dort, auch vielfach brüchigen Fels.
Meist sind die Wände ziemlich griffarm, die Kamine und Risse sehr glatt. Dadurch und durch die großen Wandhöhen bedingt, bildet das Gebiet einen Schwerpunkt anspruchsvoller und extrem schwieriger Kletterrouten der Sächsischen Schweiz.
Leider ist auch an einigen Stellen der Affensteine die Gefahr von Rucksackdiebstählen groß, besonders an den Gipfeln mit langen Routen, wie in den unteren Zentralen Affensteinen.
Quellen: Kletterführer "Sächsische Schweiz" von Dietmar Heinicke (1999-2002) und "Klettern im Elbsandstein" von Frank Richter (1992).
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