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Geologie

Durch Überflutung und anschließenden Rückzug des Kreidezeitlichen Meeres vor etwa 90 Mio. Jahren lagerten sich überwiegend sandige und tonige Sedimente ab und verfestigten sich im Laufe der Zeit. 
 
ImageWährend des Erzgebirgsabbruchs vor ca. 25 Mio. Jahren hob sich die Sandsteinscholle und später schnitten sich Flusssysteme wie die Elbe tief in den heute sichtbaren Elbsandstein/Quadersandstein ein - eine traumhafte Landschaft mit Tälern, Schluchten, Tafelbergen und Felsformationen ist entstanden.

Durch chemische Verwitterung (Waben- und Lösungsverwitterung) wurden Salze, Alaun und Eisen gelöst. Es entstanden Hohlräume und Eisenbänder, die uns heute als Griffe und Tritte dienen. Auch Sanduhren, oft hervorragende Sicherungspunkte, wurden auf diese Weise gebildet.

Dort, wo intensive Verwitterung stattfand, entstanden große Höhlen zum Erkunden oder kleiner zum Übernachten - die sogenannten Boofen. Bitte beachtet, dass Freiübernachten nur außerhalb der Kernzone erlaubt und das Feuern an den gekennzeichneten Stellen verboten ist. Eine Übersicht der Boofen findet Ihr hier

Die Gesteine lassen sich nach ihrer Entstehung in drei Gruppen einteilen: Sedimentgesteine (Sandstein, Kalk) bestehen aus abgelagerten Verwitterungsprodukten. Gesteine wie Granit, Basalt oder Gneis entstehen aus geschmolzenen Mineralen. Man nennt sie magmatische Gesteine. Die Gesteine der dritten Gruppe, der metamorphen Gesteine, entstehen aus den beiden ersten Gesteinsgruppen durch Umwandlung bei großer Hitze und/oder großem Druck im Erdinneren.

Einen guten Überblick über die Entstehung der wichtigsten Klettergebiete gibt die Geologische Zeittafel.

Zuletzt geändert am:  02.06.06
 
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