Elbsandsteingebirge
Hinterhermsdorfer Gebiet
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| Pflanzen |
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Pflanzen an Felsen sind arm dran: Sie müssen mit extremen Bedingungen wie Trockenheit, starke Temperaturschwankungen und Nährstoffarmut zurecht kommen. So haben sich beispielsweise auf den Terrassen und Plateaus im Elbsandsteingebirge die sogenannten Riffkiefernwälder erhalten können. Charakteristisch hierfür ist u.a. das Weißmoos (Leucobryum glaucum). An den schattigen Nordseiten der Felsen findet man seltene Pflanzen wie den boreal-kontinentalen Sumpfporst (Ledum palustre), die Krähenbeere (Empetrum nigrum) und die Moorbirke (Betula pubescens). Die gelbe Färbung der Felsen, die man häufig in kühlen Schluchten findet, stammt von der Schwefelflechte. Die Farbe verursacht allerdings ein organischer Farbstoff, nicht Schwefel. An den wenigen Kalksandsteinfelsen kommen Kalkmoosarten, wie z.B. der Grünstielige Streifenfarn (Asplenium viride) und der Ruprechtsfarn (Gymnocarpium robertianum) vor. Unsere Mittelgebirgsfelsen gehören mit zu den letzten Inseln ursprünglicher Natur innerhalb unserer Kulturlandschaft . Sie sind deshalb wichtige Rückzugsorte für Tiere und Pflanzen. p> |
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| Zuletzt geändert am: 07.07.06 |
| zuletzt geänderte Felsen | |
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